Schneemangel im Februar? – eine erste Bilanz

Ende der Lawinenlageberichtssaison

Aufstieg © LOLA I Lawinenwarndienst Bayern
Aufstieg © LOLA I Lawinenwarndienst Bayern

Eine außergewöhnliche Wintersaison geht zu Ende und die Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) beendet den täglichen Lawinenlageberichtsdienst für den bayerischen Alpenraum. Skigebiete sind und waren diesen Winter in den bayerischen Alpen auf Grund von Covid19 durchgehend geschlossen, eine Gefährdung von Infrastruktur in Tallagen liegt nicht mehr vor.  

Steigende Temperaturen und der Rückzug der Schneedecke in höhere Lagen verringern zudem die Möglichkeiten für Skitouren. Informationen zum Schneedeckenaufbau in den Hochlagen stehen der Lawinenwarnzentrale nur noch eingeschränkt zur Verfügung. Sollte sich in den nächsten Wochen erneut eine angespannte Lawinensituation entwickeln wird auf der Internetseite des Lawinenwarndienstes Bayern darauf hingewiesen, www.lawinenwarndienst-bayern.de.  Außerdem finden sich hier Informationen zu Schneehöhen, Temperaturen und den Windverhältnissen im Gebirge, die an den 19 automatischen Messstationen im bayerischen Alpenraum auch außerhalb der Lawinenlageberichtssaison gemessen werden sowie Links zu relevanten Webcams. 

Achtung: In höheren Lagen des bayerischen Alpenraumes liegt noch viel Schnee. Mit Nassschneelawinen auf Grund starker Sonneneinstrahlung und Erwärmung muss insbesondere in der zweiten Tageshälfte weiterhin gerechnet werden.

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