Schneemangel im Februar? – eine erste Bilanz

Schneerekord am 2. Dezember?

Starker Schneefall auf Holzhütten und Fichtenbäume

Eine ungewöhnliche Wetterlage bescherte dem bayerischen Alpenraum Anfang Dezember 2023 enorme Schneemengen. Die Lawinengefahr stieg entsprechend auf ERHEBLICH an. An den Messstationen des Lawinenwarndienstes wurden außergewöhnliche Schneehöhen erreicht, die seit Inbetriebnahme so an einem 2. Dezember noch nie gemessen wurden. Jedoch ist ein früher Winterbeginn nicht ungewöhnlich. Ähnliche Schneehöhen wurden 2007 bereits Mitte November gemessen.

Gemessene Schneehöhen an den Stationen

Die Messreihen des Lawinenwarndienstes reichen verbreitet bis 1998 zurück. An allen Messstationen wurden am 2. Dezember Höchstwerte gemessen, eine Auswahl:

Abbildung 1: Saisongrafik der Messstation am Fellhorn I LWD Bayern
Abbildung 2: Saisongrafik der Messstation am Tegelberg I LWD Bayern

Abbildung 3: Saisongrafik der Messstation am Brauneck I LWD Bayern
Abbildung 4: Saisongrafik der Messstation an der Kampenwand I LWD Bayern
Abbildung 5: Saisongrafik der Messstation an der Reiteralpe I LWD Bayern

Abbildung 6: Starkschneefall im Allgäu am 2. Dezember 2023 I Rath Kristian

Die Saisongrafiken sind im Archiv einsehbar.

Eine ausführliche Analyse, wie es zu diesem Starkschneeereignis kommen konnte, finden Sie in diesem BR-Artikel.

Hier geht es zum aktuellen Lawinenlagebericht

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